Mai 10

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In sechs Schritten zum perfekten Markennamen


Einen einschlägigen Namen zu finden ist schwierig - aber vor allem eine Herzensangelegenheit. Ein schlechter Name muss nicht gleich das Aus für dein Unternehmen bedeuten, aber er kann Wachstum schwieriger machen. Wie wäre es mit einem Namen, der einzigartig ist, Emotionen hervorruft und Menschen innerhalb sowie außerhalb deines Unternehmens nachhaltig inspiriert? Klingt das gut? Dann lese weiter und erfahre unseren Prozess, um einen einzigartigen Namen zu entwickeln.

Du hast also ein Produkt, kennst deinen Zielmarkt und deine Kunde. Du bist strategisch optimal ausgerichtet und kennst sogar deine Markenbotschaften und die Farben deines Logos. Du hast starke Partner an der Seite und bist bereit die Welt zu erobern.

Aber du hast überhaupt keine Ahnung wie du dein Unternehmen und deine zukünftige Marke nennen willst. Oder noch schlimmer du hast einen Namen, mit dem du dich eigentlich nicht identifizieren kannst.

Aber keine Sorge, wir helfen dir dabei. Gemeinsam mit zahlreichen Startups und Marketern haben wir einen sorgfältigen Prozess entwickelt, um einen einzigartigen Namen für deine Marke zu finden.

Schritt 1: Denke nicht an Namen

Ein außergewöhnlicher Name ist authentisch und repräsentiert die Mission und Werte des Unternehmens. Bevor du also anfängst dir Namen auszudenken, musst du das Fundament deiner Marke kennen. Bestimme deine Value-Proposition, deine Werte, deine Positionierung, lerne deine Zielgruppe kennen und mache die konkreten Gedanken über deine Unternehmens- und Markenstrategie.

Aber wieso kannst du nicht einfach über einen coolen Namen nachdenken? Ich gebe dir mal ein Beispiel wie wir herangehen:

"Der Markenname ist als teil der gesamten Markenstrategie ein kreatives Problem, welches gelöst werden muss. Deshalb muss ich zunächst alles verstehen, wofür der Name und das Unternehmen steht, wer die Zielgruppe ist und wie das Marktumfeld aussieht. In diesem ersten Schritt bilde ich das Fundament und das Markenverständnis, um einen starken Namen für eine starke Markenidentität zu entwickeln."

Die Definierung der Kerncharakteristiken deiner Marke hilft dir ein stärkeres Verständnis für deine Ziele und Werte zu erhalten und schafft damit die Basis um einen Namen zu entwickeln, der wirklichen Mehrwert bietet. Außerdem ist dies eine einzigartige Chance alle beteiligten im Unternehmen auf eine gemeinsame Mission einzuschwören, bevor du dich vorwärtsbewegst.

Erstelle also eine Landkarte deines Unternehmens und schau dir den Wettbewerb an - wer befindet sich in deinem direkten Marktumfeld und wie sind sie positioniert?

Mache dir Gedanken über deine Geschichte, was ist dein unternehmerisches warum? Auf welcher Mission bist du? Was macht dich einzigartig und hat dein Team besondere Eigenschaft die euch von allen anderen abheben? Schreibe alle dinge, die dir dazu in den Sinn kommen auf und entwickle eine eigene Storymap.

Gehe weiter und betrachte deine Unternehmensstrategie: Wie hast du dich positioniert? Was ist dein USP? Welche Wörter oder Eigenschaften beschreiben dein Unternehmen am besten? Hier geht es darum, die wirkliche Ist-Situation zu erfassen und das Einzigartige in deiner Marke herauszuarbeiten - was ist die Kernessenz, die dich von allen anderen abhebt?

Schritt 2: Brainstorming - Starte den kreativen Prozess

Jetzt geht der Spaß erst richtig los. Lade alle relevanten Teammitglieder ein, sucht euch eine weiße Wand und fangt alles darauf zuwerfen, was euch in den Sinn kommt - wörtlich gesprochen. Sammelt so viele Ideen wie möglich und schafft ein kreatives Chaos.

Um es nochmal zu wiederholen, es ist wichtig, dass ALLE relevanten Teammitglieder und vor allem Entscheidungsträger dabei sind. Nutze alle Hilfsmittel, welche dir zur Verfügung stehen. Es gibt zahlreiche Onlinetools, um Wortassoziationen zu finden (Beispiel: thesaurus.com). Fange an die unterschiedlichen Wege eine Idee auszudrücken zu entdecken und dich durch die fantastische Welt deiner Markenidentität zu wühlen.

Versuche Wörter zu kombinieren, neue Wörter zu erfinden, generiere so viele Ideen wie möglich und sammle alles auf einer zentralen Liste, die frei zugänglich ist. Nun suche dir die vielversprechendsten Ideen heraus aber behalte dabei deine Flexibilität. Streiche nur Namen, die absolut aus dem Raster fallen und nicht zu dem passt, was du im ersten Schritt herausgearbeitet hast.

Schritt 3: Die ersten Ideen ordnen

Nun hast du also eine lange Liste mit potenziellen Namen. Wie wählst du nun also den richtigen aus? Es ist ein wenig wie beim Shoppen: Du probierst etwas an, überlegst dir wie es in verschiedenen Situationen aussieht und überlegst dir, wie du dich darin fühlst! Wenn du dies gemacht hast, wirst du schnell merken, dass du zu einigen Namen eine stärkere Bindung hast, als zu anderen.

Schritt 4: Liste verkleinern

Deine Liste wird nun also zwangsläufig einige Namen haben, die nicht zu deiner Marke passen. Streiche nun diese heraus und verkleinere deine Liste mit ausgewählten Ideen. Dein Ziel ist es, nur die Namen zu behalten die eine emotionale Reaktion bezüglich deiner Marke herausfordern.

„Aber was passiert, wenn ich eine großartige Idee habe, die nicht auf der Liste steht?“

Das ist genial! Der gesamte Prozess ist kein Sprint oder Marathon und auch kein Rennen, sondern dient dazu dich kreativ mit deiner Marke und deinem Unternehmen zu befassen. Es ist also genau die richtige Zeit um neue Ideen aufzugreifen und neue Namensvorschläge auf die Liste zu setzen.

Wie du Namen evaluierst und dir Feedback einholst

Bei der Evaluierung gibt es einige Stolpersteine, die du beachten solltest. Du, der Gründer, die CMO’s oder deine Angestellten sind nicht deine optimale Zielgruppe bei der Namens Evaluierung. Suche dir vielmehr Feedbacks von Menschen außerhalb deines Unternehmens. Dies können potenzielle Kunden, deine Freunde oder einfach Fremde Menschen auf der Straße sein. Schnapp dir die Namen mit dem größten Potenzial, schreibe diese auf eine Karte und frage die Menschen um dich herum: “Was kommt dir in den Sinn, wenn du diesen Namen liest?“ Nach einiger Zeit wirst du merken, dass sich ein gewisser Trend abzeichnet und den klaren Gewinner küren.

Finde den Namen, welcher begeistert, Emotionen hervorruft und heraussticht. Stelle weiterhin sicher, dass dein Name eine gewisse Flexibilität für deine Marke zulässt, um den Wachstumsprozess nicht zu behindern.

Schritt 5: Namensideen prüfen

Einer der Worst-Case-Szenarien ist, dass du deine Marke rund um deinen Namen aufbaust und herausfindest, dass ein anderes Unternehmen in deinem Zielmarkt einen ähnlichen Namen hat. Um dies zu vermeiden, solltest du so früh wie möglich eingängige Recherchen betreiben. Zentrale Anlaufstellen sind dabei nationale und internationale Register sowie das Deutsche Patent- und Markenamt.

Schritt 6: Entscheiden

Wir wissen, wie aufregend die Namensfindung sein kann. Aber es ist ein essenzieller Bestandteil deiner Marke. Also ist die endgültige Entscheidung der Schritt, für den du dir die meiste Zeit nehmen solltest. Lass die Vorschläge und Ergebnisse einige Tage ruhen und lese dir die Liste immer wieder durch. Welcher Name bleibt dir im Kopf?

Tauche so tief ein wie möglich in deine Markenwelt ein. Gerne kannst du auch einige Namen in einem ersten Logo „visualisieren“ damit du ein Gefühl dafür bekommst. Zum Schluss liegt jedoch die Entscheidung bei dir!

Zusammenfassung

Erinnere dich einmal an die Markennamen, welche dir gefallen. Warum magst du sie? Vielleicht klingen sie cool, spielen ein wenig mit den Wörtern, sind kurz oder lang oder erzeugen in dir ein gewisses Gefühl.

Egal was es ist, du wirst den Markennamen vermutlich aus zwei gründen mögen:

1) der Name erzeugt eine Emotion in dir

2) Es handelt sich um eine erfolgreiche Marke

Denn Markenerfolg, bedeutet eine emotionale Verbindung mit deinem Kunden zu schaffen. Das ist das Ziel deines Markennamens. Dies schaffst du nur, wenn du dir im Klaren über deine Identität, deine Mission und deine Werte bist. Denn am Ende des Tages geht es um einen Namen, mit dem du und deine Kunden für eine lange Zeit leben müssen.

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